Jobsuche 5 Min. Lesezeit 09. Juni 2021

So gestaltest Du Dein optimales Linkedin Profil

Verfasst von Denise

In Zeiten zunehmender Vernetzung ist es umso wichtiger, auch online einen guten Eindruck zu machen. Personaler werden Dich googlen und es liegt in Deiner Hand, welchen Eindruck Du dort vermittelst. Heutzutage brauchst Du dafür dank sozialer Netzwerke keine eigene Website mehr. Unter den professionellen Netzwerken ist Linkedin mit über 16 Millionen Nutzern im DACH-Raum und 756 Millionen weltweit das größte und aktivste. Damit Du das Potenzial dieses Netzwerks voll ausschöpfen kannst, haben wir die wichtigsten Tipps für ein optimales Linkedin Profil für Dich zusammengetragen.

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Zeige Dich von Deiner besten Seite

Das Schöne an Linkedin ist, dass Du es für Dich arbeiten lassen kannst. Linkedin scannt Dein Profil nach Stichworten (Keywords) und entscheidet so, in welchen Kategorien und für wen Du in Suchanfragen auftauchst. Damit Personaler mit relevanten Stellenangeboten Dich also finden, solltest Du Dir darüber klar werden, was Deine Karriereziele sind und entsprechende Stichworte für Dich definieren. Diese Stichworte baust Du dann in Dein Profil ein, beginnend mit dem

Profilslogan

Linkedin füllt diesen Bereich automatisch mit Deiner aktuellen Position und Deinem Arbeitgeber aus. Der Slogan ist neben Deinem Namen und Profilbild das, was andere Nutzer am häufigsten zu sehen bekommen. Um aus der Masse herauszustechen, solltest Du ihn individuell formulieren. Schau Dir für etwas Inspiration am besten die Slogans anderer Nutzer an und entscheide, was Deinem Stil entspricht.

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Profilfoto

Du willst ein freundliches und zugleich professionell wirkendes Profilfoto, auf dem man Dich gut erkennt. Das Sträflingsfoto Deines Personalausweises ist hier genauso ungeeignet, wie ein schlecht belichtetes Partyfoto. Im Zweifel wird es mal wieder Zeit für den Gang zum Fotografen. Für die optimale Darstellung wähle 1080 x 1080 Pixel als Größe für Dein Profilbild.

Titelbild oder Cover-Foto

Hier darfst Du Dich mit Deiner Expertise in Szene setzen. Was machst Du am liebsten? Wofür interessierst Du Dich? Lass es in das Design Deines Titelbildes mit einfließen. Die kostenlose Bildbearbeitungssoftware Canva bietet Dir einige Vorlagen für Linkedin Titelbilder, die Du dann an Deine Bedürfnisse anpassen kannst. Diese Vorlagen haben dann auch direkt die richtigen Maße von 1400 x 425 Pixel für das Titelbild. 

Tipp: Sobald Du Deine Profilbilder hochgeladen hast, teste deren Ansicht auf Deinem Smartphone und bessere gegebenenfalls nach. Die meisten Zugriffe verzeichnet Linkedin über mobile Geräte, daher sollte Dein Profil in der mobilen Ansicht besonders gut aussehen.


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Name, Standort und Kontaktdaten

Überlasse auch hier nichts dem Zufall und fülle Deine Kontaktdaten vollständig aus. Es ist keine Seltenheit, dass Personen noch am Standort ihrer letzten Bildungseinrichtung verortet werden, obwohl sie seit Jahren ganz woanders leben. Achte also auch darauf, Deine Kontaktdaten immer aktuell zu halten.

Geheimtipp: Persönliche Profil-URL (Vanity-URL)

Vor allem, wenn Du Dein Linkedin Profil als digitale Visitenkarte nutzen möchtest, macht es Sinn, eine einprägsame Profil-URL zu haben. Die automatisch generierte URL für Dein Profil lautet “Vornamen-Nachnamen-Nummer” und ist wenig eingängig. Linkedin bietet Dir die Möglichkeit, diese URL zu ändern. Wie das funktioniert, ist hier in der Linkedin-Hilfe ausführlich beschrieben.

Erzähle Deine Erfolgsgeschichte

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Ein guter erster Eindruck ist gemacht, jetzt gilt es, diesen noch zu untermauern. Machen wir weiter mit dem nächsten Profilbereich:

Info (persönliche Beschreibung)

Linkedin bietet Dir hier die Gelegenheit, in bis zu 2500 Zeichen Deine Persönlichkeit und Deine Leidenschaft wirken zu lassen. Hast Du einen Lebenstraum oder eine berufliche Vision? Nach welchen Werten handelst Du? Achte auch hier darauf, dass Du Deine anfangs definierten Stichworte verwendest. Das Wichtigste über Dich sollte in den ersten drei Zeilen stehen, denn alles, was danach geschrieben steht, sehen Betrachter Deines Profils erst, wenn sie auf “Mehr anzeigen” klicken. Da Du hier über Dich selbst sprichst, solltest Du diesen Text in der Ich-Perspektive formulieren.

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Im Fokus

Dieser Bereich ist noch relativ neu auf Linkedin und gibt Dir die Möglichkeit, wie in einem Schaufenster, Deine größten Erfolge zu präsentieren. Du kannst dort Inhalte anpinnen, die Du auf Linkedin erstellt hast, wie beispielsweise einen besonders interessanten Artikel, den Du verfasst hast. Außerdem kannst Du dort externe Inhalte, wie Links, Bilder und Dokumente einfügen. Sei hier auf keinen Fall zu bescheiden und nutze diese Gelegenheit, um Dich und Deine Leistungen zu präsentieren.

Werdegang

Berufserfahrung

Die Stationen Deines Werdegangs untermauern idealerweise das, was Du in Deiner persönlichen Beschreibung verfasst hast. Hier kannst Du Dich an Deinem Lebenslauf orientieren oder aber Du wählst bestimmte Stationen bewusst aus. Das Schöne hierbei ist, dass Du zu jeder Station externe Links, Dokumente und Bilder hinzufügen kannst. So kannst Du direkt Arbeitsproben zur Verfügung stellen und Eindruck schinden.

Ausbildung

Hier gilt, ähnlich wie bei der Berufserfahrung, trage vor allem das ein, was für Deine beruflichen Ziele relevant ist. Deine letzte Ausbildungsstation wird dann auch in Deiner Profilübersicht ganz oben mit Deinem letzten oder aktuellen Arbeitgeber angezeigt.

Bescheinigungen und Zertifikate

Dieser Abschnitt Deines Profils dürfte vor allem für Arbeitgeber aus Deutschland interessant sein, immerhin sind hierzulande alle ganz heiß auf Zertifikate. Bestimmte Anbieter von Zertifikaten, wie beispielsweise Hubspot, stellen eine Zertifikats-ID zur Verfügung, über die sich Linkedin alle relevanten Daten automatisch zieht. Falls Dein Zertifikats-Anbieter über sowas nicht verfügt, trägst Du die Daten einfach manuell ein.

Ehrenamt

Falls Du bisher noch über wenig Berufserfahrung verfügst, aber in Schule und Studium ehrenamtlich sehr aktiv warst, ist hier Deine Chance zu glänzen. Falls die Organisation, für die Du tätig warst, eine Unternehmensseite auf Linkedin hat, kannst Du diese benennen und Linkedin zieht sich die Daten automatisch. Achte wie immer darauf, dass es für Deine beruflichen Ziele relevant ist und nutze die passenden Stichworte.

Linkedin bietet Dir für Dein Profil noch viele weitere Möglichkeiten, um besuchte Kurse, bearbeitete Projekte, Organisationen, Auszeichnungen, Patente und vieles mehr einzutragen. Hier musst Du entscheiden, was für Dich relevant ist. Bereiche, die für Dich irrelevant sind kannst Du auch komplett aus Deinem Profil entfernen.


Das war ein kleiner Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten, die Dir Linkedin bietet. Mit einem gut gepflegten Profil ist der Anfang gemacht. Um wirklich aus der Masse hervor zu stechen, zählt vor allem Deine Aktivität im Netzwerk. Wie Du hier punktest, indem Du der Community einen Mehrwert bietest und relevant bleibst, erfährst Du im nächsten Artikel zum Thema Linkedin.


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Ursprünglich veröffentlicht am 09. Juni 2021