Recruitingstrategie 3 Min. Lesezeit 23. März 2020

Ist klassisches Recruiting (noch) zeitgemäß?

Verfasst von Maximilian

# Folge 1 der Serie "Was ist Inbound Recruiting?": Der War for Talents ist längst eröffnet. Doch immer noch verfahren viele Recruiting-Abteilungen nach alten Mustern- ohne Rücksicht auf den Bewerber. Hier sind 5 Gründe, warum diese Methode langfristig nicht besteht.

 

In der heutigen Zeit reicht es nicht mehr aus, Stellenausschreibungen auf den gängigen Plattformen wie Monster oder Stepstone zu veröffentlichen, um die richtigen Mitarbeiter zu finden.

Potenzielle Bewerber sind unabhängig, recherchieren tiefgängig und haben hohe Ansprüche an ihren zukünftigen Arbeitgeber. Deshalb steht im Inbound Recruiting der Bewerber als Mensch im Fokus.

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1. Die Wahrnehmung von klassischen Recruiting-Kanälen geht zurück.

Klassische Recruiting Kanäle sind zwar inhaltlich noch immer informativ und transparent, dennoch hat diese Form des Outbound Recruitings fast ausgedient. Um als Unternehmen sichtbar zu sein und sich von der Masse abzuheben, müssen die passenden Kandidaten direkt über konkrete auf sie zugeschnittene Inhalte erreicht werden.

 

2. Der Bewerber hat kaum Chancen zur Interaktion.

Sieht der Bewerber eine klassische Stellenanzeige und sprechen ihn die Konditionen an, versendet er eine Bewerbung und wartet auf eine Antwort des Unternehmens. Es handelt sich also um eine One-Way-Kommunikation. Eine Interaktion mit dem Personalmitarbeiter oder gar dem Unternehmen findet nicht statt. Allerdings wissen Inbound Recruiter, dass sich der Dialog als Kommunikationsweg deutlich effektiver gestaltet und potenzielle Kandidaten eher für das Unternehmen gewonnen werden als ohne Interaktion. 

 

3. Die Informationsaufnahme des Bewerbers hat sich verändert.

Heutzutage haben potenzielle Bewerber ganz andere Möglichkeiten, um sich über ein Unternehmen zu informieren - es gibt z. B. Bewertungsplattformen und die Sozialen Medien. Kein Bewerber muss zur Unternehmenswebsite, um etwas über die Firma zu erfahren. Deshalb ist es für Inbound Recruiter so wichtig, auch die anderen Kanäle auf dem Schirm zu haben und mit passenden Inhalten zu füllen.

 

4. Unternehmen haben Schwierigkeiten, sich als Experten zu positionieren.

Durch die Flut an Informationen im Internet und die Möglichkeit, sehr einfach an diese heranzukommen, bewegen sich Unternehmen und Bewerber mittlerweile auf Augenhöhe. Der Informationsvorsprung der Unternehmen ist geschmolzen, weshalb Firmen dazu gezwungen sind, sich mit den richtigen Inhalten wieder als Experten zu positionieren.

 

5. Potenzielle Bewerber sind für Unternehmen eine absolute Unbekannte.

Klassische Recruiting-Kanäle sprechen die breite Masse an, was zur Folge hat, dass Interessenten das Gefühl haben, vom suchenden Unternehmen überhaupt nicht gekannt zu werden. Gezieltes Inbound Recruiting hingegen, spricht genau die Zielgruppe an und spielt konkrete Inhalte exakt für potenzielle Bewerber aus.  

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  • Stellenanzeigen
  • Active Sourcing
  • Direct Mails
  • Blogs
  • Social Listening
  • Video-Content

 

Das Personalmarketing steht in Zukunft vor der Herausforderung, neue Wege zu beschreiten. Recruiting wird in Zukunft viel digitaler und persönlicher. Unternehmen müssen mehr auf Ihre Kandidaten eingehen als je zuvor. Dabei wird die zeitliche Komponente eine große Hürde darstellen. Denn ein Bruchteil der Personalabteilungen arbeitet voll automatisiert und digitalisiert. Ein Nachteil bei der Suche nach qualifiziertem Personal.

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Quellen: Hubspot.de, “Inbound!” von Britta Schlömer
Fotos: Freepik, Bongkarn Thanyakij

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Ursprünglich veröffentlicht am 23. März 2020