Erfolg bei der Arbeit 4 Min. Lesezeit 19. Mai 2021

Mit diesem Mindset meisterst Du Fehler und Konflikte im Job

Verfasst von Denise

Wenn Du diesen Text liest, willst Du wahrscheinlich erfahren, wie Du Konflikte und Fehler am Arbeitsplatz vermeiden kannst. Die Mehrzahl der Menschen bevorzugt Harmonie und Perfektion, doch diese beiden sind falsche Freunde! Sie hindern uns daran, zu wachsen und etwas Neues auszuprobieren. Anstatt Fehler und Konflikte zu vermeiden, gewöhne Dir lieber einen konstruktiven Umgang mit ihnen an.

Erfahre in diesem Artikel, wie Du im Job konstruktives Feedback gibst.


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Betrachte Fehler als etwas Positives

Bei beeindruckenden Geschäftsideen sieht man oft nur das glorreiche Resultat, wie die Spitze eines Eisberges aus dem Wasser herausragen. Wie viel harte Arbeit, Ausprobieren und Scheitern vor dem Erfolg kam, ist unter der Wasseroberfläche verborgen und macht meist einen viel größeren Anteil aus. Fakt ist: Es gibt meist keine Abkürzung zum Erfolg und der Schlüssel ist, sich nicht unterkriegen zu lassen.

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Auf Fehler bezogen bedeutet dies: Möglichst früh zu scheitern. Dies ist der Grundsatz des Design Thinking, welches die Kunden in den Mittelpunkt stellt und mittels wiederholten Versuchens innovative Ideen zur Problemlösung entwickelt. Fehler sind das Herzstück von Innovation, sie bringen Dich und Dein Team voran. Versuche dankbar zu sein für die Lektionen, die Du aus jedem Fehler lernst und konzentriere Dich auf sie anstatt Dich über Deinen Fehler zu ärgern.


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Suche nicht den Sündenbock

Das Schlimmste, was ein Team tun kann, wenn ein Fehler begangen wurde, ist: den Sündenbock zu suchen, um ihn/sie zur Rechenschaft zu ziehen. Das Resultat sind verängstigte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die nichts wagen und ihre Fehler im schlimmsten Fall vertuschen oder einander verpetzen.

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Teams profitieren enorm von einer Unternehmenskultur, die Fehler als Chance begrüßt, anstatt sie mit Perfektionismus zu vermeiden. Der Umgang miteinander wird offener und wertschätzender, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen trauen sich mehr zu und probieren mehr aus. 

Wenn in Deinem Team das nächste Mal ein Fehler begangen wird, widerstehe dem Drang nach dem oder der Schuldigen zu fragen. Frage lieber, was Dein Team sich daraus als Lektion mitnimmt. Diese Offenheit und der Wille, zu lernen, erleichtern Dir und Deinem Team den Umgang mit Fehlern.

Biete Konflikten zeitnah die Stirn

Bei Konflikten verhält es sich ähnlich wie mit Fehlern: Sie lassen sich nicht vermeiden. Der Umgang mit ihnen macht den Unterschied. Bei Konflikten sind meist Emotionen mit im Spiel. Diese führen dazu, dass ein schwelender Konflikt sich aufbläht und meist in einer Explosion endet. Damit es nicht soweit kommt, solltest Du beim kleinsten Anzeichen eines Konfliktes den Kontakt zur Gegenpartei suchen. Das kostet etwas Überwindung, aber es lohnt sich und je öfter Du Dir dies zur Gewohnheit machst, desto leichter wird es Dir fallen. 

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Teams, die einen offenen und kollegialen Umgang miteinander pflegen, fällt der Umgang mit Konflikten erfahrungsgemäß leichter. Wenn Du wissen möchtest, wie Du  eine gute Beziehung zu Deinen Kollegen aufbauen kannst, empfehlen wir Dir diesen Artikel zum Thema.

Offenheit und Verständnis glätten die Wogen

Verhärtete Fronten haben noch nie zur Lösung eines Konflikts beigetragen. Von daher mache Du den ersten Schritt und signalisiere Deine Offenheit, indem Du versuchst, den Standpunkt der Gegenpartei zu verstehen. Wichtig ist hierbei, dass Du Deine Frage wertfrei und aus der Ich-Perspektive stellst, um zu vermeiden, dass Dein Gegenüber direkt wieder dicht macht. Anstatt zu fragen “Wieso hast Du vorhin im Meeting so gereizt auf meine Aussage reagiert?”, formuliere es lieber so “Ich hatte vorhin im Meeting das Gefühl, dass Dir eine meiner Aussagen nicht gefallen hat. Ich möchte Deinen Standpunkt hierzu gerne besser verstehen, kannst Du ihn mir erklären?”

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An dieser Stelle lösen sich die meisten Konflikte schon von selbst, weil sich dahinter meist nur ein Missverständnis verbirgt, das leicht aus der Welt geschafft werden kann. Sollte die Situation dann doch zu emotional aufgeladen sein, hilft es, eine dritte unparteiische Person als Vermittler hinzuziehen. 

Wenn Du mehr über eine gute Fehlerkultur und hilfreiche Rituale für einen besseren Umgang mit Fehlern und Konflikten in Teams erfahren möchtest, empfehlen wir Dir unsere dazu passende Podcast-Episode:

 

Das beste Vorbild im Umgang mit Fehlern sind übrigens Eltern mit ihren kleinen Kindern, die die Welt erst entdecken. Mit unendlich viel Geduld und gutem Zureden ermutigen diese ihren Nachwuchs dazu, es weiter zu versuchen. Nicht auszudenken wie verängstigt und entmutigt ein Kleinkind wäre, dessen Eltern nur Perfektion akzeptierten! Wir lernen ein Leben lang und dazu gehört immer wieder auch, dass wir scheitern. Mit etwas mehr Geduld, Verständnis und Offenheit uns selbst und Anderen gegenüber, fühlt sich das Ganze nicht nur angenehmer an, wir kommen sogar besser voran.


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Ursprünglich veröffentlicht am 19. Mai 2021