New Work 5 Min. Lesezeit 21. April 2021

So kommunizierst Du erfolgreich im Beruf

Verfasst von Denise

Für die einen ist es Freud, für die anderen Leid, doch wir alle müssen im Beruf mit anderen Menschen kommunizieren. Gute Kommunikation mit den Kollegen ist eine wichtige Voraussetzung für Deinen beruflichen Erfolg. Wenn Du es richtig anstellst, steigert sie sogar Dein Wohlbefinden im Job.

Es lohnt sich also, die erfolgreiche Kommunikation am Arbeitsplatz etwas genauer zu betrachten. Die folgenden Guidelines geben Dir ein paar nützliche Hinweise, wie Du Missverständnisse am Arbeitsplatz vermeiden kannst und im Beruf richtig kommunizierst.


Wenn Du dich besonders dafür interessierst, wie Du Deine Erfolge im Beruf feiern kannst, liefert Dir dieser Artikel von unserem Partner singularIT etwas Inspiration.


Werde Dir klar darüber, auf welcher Ebene Du kommunizierst

Die meisten Konflikte entstehen, weil wir aneinander vorbei reden. Laut dem Kommunikationspsychologen Friedemann Schulz von Thun gibt es vier Ebenen, auf denen wir kommunizieren: Die Sachebene (worüber ich informiere), die Ebene der Selbstkundgabe (was ich von mir zu erkennen gebe), die Beziehungsebene (was ich von Dir halte und wie ich zu Dir stehe) und die Appellebene (was ich bei Dir erreichen möchte). Jede unsere Äußerungen enthält Aspekte aller vier Ebenen. Und alles, was wir hören, empfangen wir auf allen vier Ebenen. Ein einfaches Beispiel aus dem Alltag verdeutlicht das Prinzip sehr gut:

Schulz von Thun-Modell

 

“Die Ampel ist grün”

  • Sachebene: Das Licht der Ampel ist grün.
  • Selbstkundgabe: Ich sehe, dass die Ampel grün ist.
  • Beziehungsebene: Ich glaube, Du hast noch nicht gesehen, dass die Ampel grün ist.
  • Appellebene: Fahr los!

Selbst bei einer so banalen Aussage wie einer grünen Ampel können zwischen Sender und Empfänger Missverständnisse und damit potentiell Konflikte entstehen. Kein Wunder also, dass es am Arbeitsplatz so häufig Reibereien gibt. Mit dem Bewusstsein für die verschiedenen Kommunikationsebenen steigt unser Feingefühl in der Kommunikation. So erkennen wir beispielsweise, dass wir einen bestimmten Appell vernommen haben und können diesen hinterfragen, anstatt blind darauf zu reagieren.


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Meistere Diskussionen anstatt sie zu meiden

Ein Team mit einer guten Diskussionskultur liefert bessere Ergebnisse, als ein Team, das Diskussionen meidet. In seinem Buch “5 Dysfunktionen eines Teams” beschreibt Patrick Lencioni die künstliche Harmonie als eine solche Dysfunktion. Sein Appell: Mut und Konfliktbereitschaft fördern, um künstliche Harmonie zu vermeiden. 

Um mit den Kollegen beherzt um die Sache streiten zu können, ohne sich persönlich anzufeinden, braucht es vor allem eines: Vertrauen und Offenheit. Je besser wir unsere Kollegen als Individuen kennen, umso besser können wir ihre Reaktionen einordnen und offen mit ihnen sprechen. Deswegen nimm Dir die Zeit, Deine Kollegen besser kennenzulernen. Mitarbeiter, die sich gut vernetzen, sind oft erfolgreicher im Job, weil sie das Vertrauen ihrer Kollegen genießen. 

Abgesehen davon helfen Dir in Diskussionen auch folgende Grundregeln für ein gutes Ergebnis:

Diskussionsregeln
 

Sei aufmerksam und höre gut zu

Wem vertraust Du mehr: Jemandem, der Dir viel erzählt oder jemandem, der sich für Dich interessiert und Fragen stellt? Wir Menschen sind soziale Wesen, wir wollen dazugehören und wahrgenommen werden. Deswegen reagieren wir auf das Interesse einer anderen Person meist sehr positiv (es sei denn, wir fühlen uns wie in einem Verhör).

 Kollegen im Gespräch

 

Gehe mit Deinen Kollegen aufmerksam um, bemerke, wenn sich bei ihnen etwas verändert hat und zeige aufrichtiges Interesse an ihnen. So gewinnst Du deren Vertrauen und erschaffst eine entspannte Arbeitsatmosphäre. Darüber hinaus kannst Du das Wissen über Deine Kollegen nutzen, um sie zu unterstützen, indem Du sie beispielsweise auf für sie relevante Fortbildungsangebote hinweist. 

Sei offen, wohlwollend und hilfsbereit und respektiere das Vertrauen Deiner Kollegen. Im Gegenzug werden Deine Kollegen auch Dich auf deinem beruflichen Weg unterstützen.

 

Wähle das richtige Tool für Dein Anliegen

In Zeiten von Homeoffice wird das persönliche Gespräch zunehmend abgelöst durch die Kommunikation in Textform. Auch hier gibt es feine Unterschiede und nicht jedes Tool passt zu jedem Anliegen. 

Für eine kurze Rücksprache ist eine Chatnachricht beispielsweise viel praktischer als eine E-Mail. Wenn es einen komplizierten Sachverhalt zu klären gilt, ist der Videochat oder das Telefonat die geeignete Methode. In unserer Podcast-Episode zum Thema Arbeiten im Homeoffice sprechen Florian und Denise darüber, welche Tools sie für welches Anliegen am liebsten nutzen:


Kommunikation ist so viel mehr, als die Worte, die wir sprechen. Richtig angewandt, kann sie nicht nur Missverständnisse vermeiden, sondern uns helfen, ein starkes Netzwerk aufzubauen, das uns unterstützt. Wenn Du noch auf der Suche nach dem passenden Job bist, um Deine kommunikativen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, schau Dir die offenen Stellen unserer Unternehmenspartner an:

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Ursprünglich veröffentlicht am 21. April 2021